01.01.2019 Silvester/Neujahr

Abschied von der Vergangenheit:

Silvesterfeier in der Lili

Glückauf!

Die letzten Stunden des Jahres 2018 gemeinsam in fröhlicher Stimmung verbringen – das war das Motto für die Tanzsportler vom TSC in Hannover.

Heidi und Astrid hatten mit ihren Helfern alles vorbereitet und den geliebten Spiegelsaal in der Lilienthalstraße prächtig hergerichtet,

und spektakuläre Illumination ließ den Saal in ganz neuem Licht erscheinen.

 

Das opulente Festbuffet trugen die Teilnehmer mit individuell gestalteten abwechslungsreichen Gaumenfreuden zusammen.

Alles nur vom Feinsten!

Nach Heidis beschwingter Ansprache …

ließ man die Gläser und den Tänzer-Schlachtruf erklingen …

und das Buffet ward eröffnet.

Letzte Zutaten …

 

Guten Appetit!

Anregender Austausch von Gedanken und Bildern

 

Dann war es Zeit, sich mit Neuigkeiten aus aller Welt zu befassen, wobei Andreas mit Birgits Fremdwort-Kuddelmuddel seine liebe Not hatte.

„Kalahari ist, wenn man sich ein Schwert in den Bauch piekst.
Früher hat das in Indien jeder echte Samowar gemacht.“

„Das war nicht in Indien, sondern in Japan, und das waren keine Samowars,
sondern Samurais; und das heißt nicht Kalahari, sondern Harakiri.“

„Der Kastor ist doch ein Mann, der in der Kirche auf dem Hormonium spielt?“
„Nein! Das ist ein Kantor, und der spielt nicht auf einem Hormonium,
denn mit Hormonen hat das nichts zu tun.“
„Jaaaa, jetzt fällt es mir wieder ein, die Hormonen sind doch diese Sekte in Amerika,
bei denen darf jeder Mann drei Frauen haben.“

„Nein, die heißen Mormonen …“
„Was würdest Du tun, wenn Du ein Hormone wärst, und drei Frauen hättest?“
„Drei Frauen……. so wie Dich?
Ich glaube, dann … dann würde ich wie ein echter Samowar Kalahari begehen.“

 

Aus Kinderjahren vielen noch bekannt sind Erich Kästners humorvoll turbulente Gedichte – Marcel gab drei davon zum Besten:

Das verhexte Telefon

„Hier ist Störungsstelle Westen.
Ihre Leitung scheint gestört.
Und da wäre es am besten,
wenn man Sie mal sprechen hört.
Klingt ganz gut. Vor allen Dingen
bittet unsre Stelle Sie,
prüfungshalber was zu singen –
irgendeine Melodie.“
Von der Stadtbank der Direktor
sang zwei Strophen „Hänschen klein“.
Und der Intendant der Oper
knödelte die „Wacht am Rhein.“

 

Ferdinand saugt Staub

Es stob der Staub aus jeder Ecke.
Der Apparat war wie verrückt.
Er schob den Bücherschrank vom Flecke.
Er schluckte die geblümte Decke.
Ein Fester ward zerdrückt.
Durchs Zimmer flog ein Blumenstrauß.
Am Boden häuften sich die Reste.
Der Vater kam verstört nach Haus.
Er zog ihm gleich die Stiefel aus.
Der Bauch quoll aus der Weste.

 

Das zersägte Motorrad

Keineswegs sitzen blieb unsere muntere Tänzertruppe, und alsbald wurde kräftig das Tanzbein geschwungen.

Zur Abwechslung mal Discofox

 

Woman Power

 

Besonderer Aufmerksamkeit erfreuten sich …

hochsensible Drohnen aus fernen Galaxien mit integrierter rot-grüner Ampelschaltung und thermodynamischem Navigationssytem.

 

Etwas Neues zu lernen gab es für acht wagemutige Square-Dance-Beginners.

Unter der sachkundigen Anleitung von Anne …

hatte man schnell die Schrittfolgen im Karree drauf …

und alsbald war fast perfekte Synchronität erreicht.

Ein Riesenspaß für Akteure und Zuschauer!

 

Kurz vor Mitternacht …

widmete man sich dem uralten Brauch, aus geschmolzenem Metall die Zukunft zu erraten.

Geduld – das Zeug muss erst mal richtig heiß werden!

Ob das eine Medaille wird – oder ein Minipokal?

Oder doch eher ein Schlüssel zu neuen Räumen?

Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn, …
und Neun ist Eins,
und Zehn ist keins –
das ist das Hexen-Einmaleins!

 

Unaufhaltsam rückt der Jahreswechsel näher …

Die Uhr geht vor!

… und um Punkt 12 wird angestoßen.

Prosit Neujahr …

… und Glück zu allen Zeiten!

 

Onkel Donald twittert oder tweetet noch schnell die letzten Fake News zum Jahreswechsel …

Alles Quak!

und dann knallen Sektkorken und Raketen.

Doch auch wenn der Himmel brennt,

bleibt einer, der das voll verpennt.

 

Fotos: Marcel Erné, Werner Hanke
Gabi Reh, Bernd Siebrecht