12.09.2026 Vilanova WDSF
Vilanova Dance Festival
Eckhard und Kirsten gewinnen WDSF-Turnier gegen die spanischen Lokalmatadoren
Foto: Wikipedia BiblioRSO
In der spanischen Stadt Vilanova i la Geltrú nahe bei Barcelona fanden in der zweiten Septemberwoche zahlreiche WDSF-Weltranglistenturniere im Rahmen des Vilanova Dance Festivals statt.
Eckhard Quentin und Kirsten Müller-Quentin aus unserem Club nahmen das zum Anlass, einen kurzen Spanien-Urlaub mit internationaler tanzsportlicher Herausforderung zu verbinden. Durch die Lüfte ging es mit Zwischenstopp auf dem Airport München in Richtung Südwesteuropa.

Die beiden landeten wohlbehalten am Ziel ihrer Träume – nicht jedoch der Koffer mit der Turniergarderobe! Der war irgendwo liegengeblieben. Doch dann die erlösende Mitteilung:
Sehr viel später in dunkler Nacht dann die Ankunft in der hübschen gemieteten Ferienwohnung mit mediterranem Flair,
der schöne Ausblick am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein
… und eine Stippvisite zum Strand.
Nachdem man die Turnierstätte, den Pavelló Esports Isaac Gálvez erreicht hatte, präsentierte sich diese von außen in etwas klobig-nüchterner Form.
In der riesigen Sporthalle mit einer imposanten Stahlkonstruktion mussten die Tanzsportler leider vor ziemlich leeren Rängen antreten.
Neben vielen Paar- und Soloturnieren gab es auch interstellare Formationen zu bestaunen:


Fotos: Kirsten Müller-Quentin

Dann wurde es Zeit für das eigene WDSF-Turnier.


15 Paare gingen bei den WDSF Open Senior IV Standard an den Start, das Gastgeberland Spanien hatte dabei die Zweidrittelmehrheit von 10 Paaren.
Kirsten und Eckhard ließen sich als einziges deutsches Paar in diesem Turnier von der scheinbar erdrückenden zahlenmäßigen Mehrheit der iberischen Tanzpaare kein bisschen einschüchtern und tanzten frisch und beschwingt auf.
Und am Ende stand nach drei von fünf gewonnenen Tänzen der erste internationale Sieg für unser Paar zu Buche, und Ecki durfte den großen Siegerpokal stemmen! Die weiteren Pokale blieben in Spanien: Isidre Ventura und Montse Roca belegten Platz 2, Xavier Soria und Roser Cadena Platz 3.

Die Freude über diesen Sieg war natürlich überschwänglich.
Die enormen Hitzegrade hatten allerdings ihren Tribut gefordert: Alles, was man während des Turniers am Leibe getragen hatte, musste danach auf den Wäscheständer! Und der Tanzfrack hatte auf den Außenflächen Batik-Muster angenommen. Aber der Sieg wurde in einem lokalen Restaurant (oder einem restaurativen Lokal) gebührend gefeiert. Das kühle Bier aus der Region tat nach dem sportlichen Einsatz seine erfrischende Wirkung.
Fotos: privat
Und dann stand nur noch ein Wort im Vordergrund:
Urlaub!













