10.06.2016 HATATA

Hannoversche Tanzsporttage 2016

Das große Tanz-Spektakel im Juni

 

Auch die vierte Neuauflage der Hannoverschen Tanzsporttage (HATATA) sollte wieder ein durchschlagender Erfolg werden – doch dafür war monatelange Vorbereitung unter Mitwirkung vieler Hannoverscher Vereine nötig. Damit alles organisatorisch wie finanziell seinen geregelten Gang nehmen konnte und auch spendenwillige Tanzsportfans eine offizielle „Heimat“ bei den HATATAs finden, hat das bewährte Führungsteam, bestehend aus Nils Andersen, Marcel Ditté und Michael Hübner, den HATATA-Club ins Leben gerufen.

Foto: Reh

Näheres dazu auf der Titelseite der Homepage

http://hannoversche-tanzsporttage.de/

Freitag, 10. Juni 2016: Aufbau

Nach mehreren klärenden Vorbesprechungen, an denen wie immer besonders viele TSC-ler beteiligt waren, konnte es mit dem Aufbau losgehen – wegen der in dieser Woche laufenden Special Olympics in Hannover allerdings mit etwas Verzögerung, doch gab es keine gravierenden örtlichen oder zeitlichen Kollisionen.

Das Riesenparkett war in wenigen Stunden verlegt – man merkte, dass da schon viel Routine im Spiel war.

Schwierig wurde die möglichst faltenfreie Verlegung der blauen Teppichbahnen rund um das Parkett.

Anschließend erfolgte noch eine gründliche Glättung und Säuberung:

Michael Hübner montierte in schwindelerregenden Höhen die diversen Banner – immer ein besonderer Blickfang.

Die Montage der Flaggen der 16 Bundesländer erforderte Fingerfertigkeit und „Hochseilakrobatik“.

Bei der Bestuhlung hieß es hingegen: Abzählen und Abstände einhalten!

Die Installation der gewaltigen Musikanlage zur Beschallung der Riesenhalle durch Simon Grabow und sein Helferteam verlangte höchste Kompetenz und Geduld.

Für sommerfrische Atmosphäre sorgten tiefgrüne Lorbeerbäumchen…

…und die schmuckvollen Verkaufsstände am Rande der Fläche verbreiteten glitzernden Glamour.

Fotos: Erné

Es konnte losgehen!  Oder doch nicht?

 

Samstag, 11. Juni 2016: Technischer Fehlstart und Riesenprogramm

Leider wurde wie schon im Vorjahr die elektronische Technik zum Alptraum für Organisatoren, Helfer und Wertungsrichter. Wer weiß, woran es lag –
trotz sehr gründlicher Vorbereitung und Testphase in der Nacht zuvor, sowie sicherheitshalber zusätzlich installierter Computer und Drucker stürzten diverse Programme mehrfach ab, und zahlreiche Digis streikten fast permanent.

 

Schon beim Check-in ging zeitweise gar nichts mehr – und Ratlosigkeit machte sich auf den sorgenvollen Gesichtern breit.

 

Es blieb nichts anderes übrig, als Vieles nach der guten alten Methode per Hand zu erledigen – nicht immer ist moderne Technik ein beschleunigendes Element.

Nach spontanen Krisenberatungen bekamen die Turnierleiterteams, unterstützt von den Computer-Experten Michael, Marcel und Nils, im Laufe des Tages die Problemzonen einigermaßen in den Griff.

 

Improvisationsgabe und Schachtelkunst waren hoch gefragt.

Zu alledem ließ es sich Nils nicht nehmen, an beiden Tagen von morgens bis abends die komplette Moderation in der großen Halle durchzuziehen. Äußerlich die Ruhe in Person, konnte er sein ziemlich zerrüttetes Nervenkostüm vor dem Publikum gut verbergen – und wechselte dabei noch von weiß auf schwarz.

 

Die zeitweiligen Zwangspausen konnte man als Zuschauer mit dem Lösen des von Marcel Erné beigesteuerten Latein-Rätsels im Programmheft überbrücken:

 

Auch auf dem Parkett war die Stimmung äußerst turbulent. Bei den Lateinturnieren legten schon die Jüngsten munter los.

Und in den Jugend- und Hauptgruppen durften die begeisterten Zuschauer spektakuläre akrobatische Einlagen bestaunen.

 

 

Für Profis und Amateure unter den Tanzsportfotografen gab es alle Hände voll zu tun.

 

Den vielbeschäftigten beiden Marcels mit dem é blieben rund um die Uhr nur ein paar winzige Verschnaufpausen.

Beinahe einen Fulltime-Job hatten auch die Kapellmeister Helena und Simon, die zur Freude der Tänzer und Zuschauer ein gefälliges und anspruchsvolles musikalisches Programm zusammen komponierten.

Und zu guter Letzt glitt dann doch noch ein Lächeln über die Gesichter …

 

Sonntag, 12. Juni 2016: Ende gut, alles gut

Sehr viel entspannter verlief der Sonntag, die meisten technischen Pannen waren behoben, auch wenn immer noch diabolische Digis durch ständige Bereitstellung von einem halben Dutzend frisch aufgeladener Ersatzexemplare überlistet werden mussten.

 

Die TSC-Truppe hatte Grund zu guter Laune…

denn nach all der Schufterei über zwei Tage hinweg lief das eigene Turnier der Senioren IV S super: Siehe den Bericht in den TSC News.

Den krönenden Höhepunkt bildete das Turnier der Senioren II S, für das die gesamte Parkettfläche von 14 mal 28 Metern freigemacht wurde.

Die vielen übrig gebliebenen Rosen wurden nun großzügig im Dreier- oder sogar Fünferpack verteilt, möglichst farblich zum Kleid der Dame passend. So erhielten die Tänzerinnen am Schluss noch eine besondere Belohnung.

Last but not least die freundliche Verabschiedung von Aktiven, Funktionären, Helfern und dem bis zuletzt geduldig ausharrenden Publikum.

Fotos: Erné

Adieu bis zum nächsten Jahr!

Epilog

Dass der Abbau noch einmal zur großen Herausforderung und Strapaze für die wenigen bis zum Schluss verbliebenen Helfer wurde, versteht sich von selbst. Das Eröffnungsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft  zur EM hatte ein paar Zuschauer weniger…

Allen, die unverdrossen über drei Tage hinweg zum Gelingen dieses zugkräftigen Großevents beigetragen haben (und dazu gehören mit ganz wenigen Ausnahmen sämtliche Mitglieder des TSC) ein großes Lob und vielen herzlichen Dank! Ohne die gewaltige Schar von weit über hundert Helfern wäre ein solches Unterfangen wie die HATATAs chancenlos.