08.03.2026 Malta WDSF

WDSF Malta Dance Sport Cup 2026
Tanz, Sonne und Geschichte 

Die geschichtsträchtige Mittelmeerinsel Malta zwischen Italien und der afrikanischen Nordküste war schon oft Austragungsort internationaler Turniere – nicht nur für Ritter in ihren mittelalterlichen Rüstungen, sondern im 21. Jahrhundert auch für Tänzer aus vielen Nationen. Und so wurde die Insel für Paare unseres Clubs schon oft zum magischen Anziehungspunkt.

Zwei Jahrzehnte Malta

Fotos: Birgit Suhr-Erné, Marcel Erné u.a.

In diesem Jahr nutzten Michaela Frahm und Mario Müller-Frahm die Gelegenheit, sportliches Tanzen mit einem mediterranen Kurzurlaub zu verbinden. Hier ihr persönlicher Bericht:

Vom 6. bis 8. März fand der WDSF Malta Dance Sport Cup 2026 statt – und wir waren mit dabei! Schon am Donnerstagmorgen machten wir uns auf den Weg.

Tänzer-Lounge

Nach einem Zwischenstopp in München bei dichtem Nebel …

Kann man da starten?

flogen wir der sonnigen Mittelmeerinsel entgegen.

Über den Alpen

Dank der frühen Anreise landeten wir bereits um 11 Uhr auf Malta und hatten den größten Teil des Tages noch vor uns. Bei der Abholung unseres Mietwagens wartete gleich die erste Überraschung: Linksverkehr!

Wo ist denn das Lenkrad?                                                                    Rechts!

Doch nach rund 20 Minuten Fahrt war die Umstellung geschafft, und wir erreichten unser Hotel – zugleich Austragungsort des Turniers.

Angekommen!
Blick vom Hotel auf Bucht und Meer

Nach einer kurzen Mittagspause stand Sightseeing auf dem Programm: Die mittelalterliche Stadt Mdina begeisterte uns mit ihren schmalen Gassen, alten Palästen und einer besonderen Ruhe.

Der Freitag gehörte dann ganz der Erkundung von Valletta, Maltas Hauptstadt.

Shine here – even if it rains!

Zwischen historischen Festungen, verwinkelten Straßen und Meeresblicken verging der Tag wie im Flug.

Relikte des Empires und die berühmten Gallarijas
Abendstimmung in Valletta

Am Abend ging es zurück ins Hotel – noch schnell zum Hairstyling, anschließend gab es auf dem Zimmer eine Pizza vom Italiener und dann früh ins Bett, denn das Turnier startete am nächsten Morgen schon um 9 Uhr 30.

Das Frühstück war hervorragend, auch wenn wir uns vor dem Tanzen lieber etwas zurückhielten.

Der Löwe bewacht den Großen Ballsaal

In unserer Startklasse waren diesmal 28 Paare gemeldet – erfreulich mehr als in den Vorjahren. Der Ballsaal zeigte sich festlich geschmückt, und das Parkett war bestens präpariert.

Tanzen auf dem kunstvollen Intarsien-Parkett des Grand Ballroom
Wir sind startklar!

Zuschauer waren zwar nur wenige da, aber die Atmosphäre war trotzdem wunderbar konzentriert. Nach zwei Runden war für uns Schluss – Platz 16 bedeutete nicht das Wunschergebnis, aber Zeit für Sonne und Meer!

Ein Regenbogen aus glitzernden Kugeln

Wir genossen den Nachmittag auf der Hotelterrasse, bevor wir später noch das Küstenstädtchen Mellieħa besuchten.

Ein Aperol, Meeresfrüchte direkt am Strand und der Blick auf das glitzernde Wasser – ein versöhnlicher Ausklang des Turniertages.

Genuss nach getaner Arbeit

Später im Hotel trafen wir noch ein paar andere Tänzer in der Hotelbar für einen gemeinsamen Cocktail.

Am Sonntag hieß es dann Koffer packen, aber erst nach einem ausgiebigen Frühstück mit Sekt, frisch zubereitetem Omelett und vielen Leckereien. Da unser Rückflug erst am Abend ging, nutzten wir die Gelegenheit, um Maltas Süden zu erkunden. Besonders beeindruckend waren die megalithischen Tempel von Ħaġar Qim und Mnajdra – steinerne Zeugen einer uralten Kultur. Zum Abschluss schlenderten wir noch durch Marsaxlokk, wo die bunten Fischerboote im Hafen tanzten wie die Paare am Vortag auf dem Parkett – ein schönes Finale für dieses Turnierwochenende.

Fotos: Mario Müller-Frahm u.a.

 

Gesamtergebnis Sen III Standard